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![]() 893 wird Niederscheidweiler erstmalig genannt in dem berühmtesten Güterverzeichnis Deutschlands – dem Prümer Urbar – dem Güterverzeichnis der Reichsabtei Prüm. Aber auch schon viel früher haben Menschen hier gelebt, wie verschiedene Funde aus der Zeit der Römer zeigen. So z.B. der Pinienzapfen (200-300 n. Chr.) – eine Grabbekrönung und Symbol des ewigen Lebens – und Teile einer römischen Villa im Kirchenbereich. Bis zum Ende der Feudalzeit gehört Niederscheidweiler zum Kurfürstentum Trier. Die Kapelle und spätere Kirche führt bereits bei der Visitation 1569 den heiligen Hubertus als Kirchen- und Ortspatron. ![]() Die Dorfkirche erzählt einen Teil der Dorfgeschichte. Der Turm, der auch heute das Dorfbild prägt, stammt aus dem späten
12. oder dem 13. Jahrhundert. 1964 – 1966 wurde die Kirche dann auf die heutige Form erweitert. ![]() Die Landschaft um Niederscheidweiler ist geprägt von Devonischem Grundgestein: die Hochfläche landwirtschaftliche Nutzfläche, die steilabfallenden Hänge zu Alf- und Sammetbach vom Wald überzogen und von fast Hochgebirgsanmutung. Typische Vertreter des Devon wie Brachiopoden findet man immer wieder auf den Feldern. Die Höhenlagen erstrecken sich zwischen 208 – 391 m. 47 km ausgeschilderte Wanderwege laden zu vielen Wanderungen ein. Ein Teilstück der Georoute der Verbandsgemeinde Manderscheid – der Devonroute – verläuft an Alf – und Sammetbach entlang. |
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